Presse

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18. Mai 2010

The Way Out: Women Know How!

Ein SAVE Trainingsworkshop – Mothers for Change! Mai 2010

SAVE – Sisters Against Violent Extremism lädt 15 Frauen aus aller Welt zu einem einwöchigen Trainingsworkshop in Kärnten ein, um gemeinsam die notwendigen Strategien und Fähigkeiten zu erarbeiten, die Frauen nutzen können, um gegen gewalttätigen Extremismus aktiv zu werden.

Führende Aktivistinnen, Akademikerinnen und Meinungsbildnerinnen aus Pakistan, Indien, Indonesien, Jemen, Israel, Palästina und Somalia werden lernen, wie sie Mütter in ihren Heimatländern trainieren können, um Anzeichen von Radikalisierung bei ihren Ehemännern und Kindern erkennen zu können und welche notwendigen Systeme sie aufbauen können, um Alternativen zu Extremismus zu schaffen.

Kommunikations- und Dialogspezialistinnen, die bei den Friedensverhandlungen in Nordirland eine tragende Rolle gespielt haben, werden mit „Storytelling“ Techniken individuelle und kollektive Erfahrungen von gewalttätigem Extremismus erörtern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Nutzung neuer Medien sowie Empowerment.
Mütter sind besonders daran interessiert, Sicherheit und friedvolles Miteinander in ihrer unmittelbaren Umgebung zu ermöglichen und sind daher wichtige Akteurinnen im Kampf gegen Terrorismus“. (Edit Schlaffer, Gründerin von SAVE).

"Mothers for Change!" ist die erste globale Kampagne von Save - Sisters Against Violent Extremism. Wir wollen die Kraft der Mütter nützen und sie mit den entsprechenden Fähigkeiten ausstatten, damit sie ihre heranwachsenden Kinder vor den Verführungen gewalttätigen Extremismus bewahren können. Frauen sind strategisch in ihren Familien und Gemeinschaften positioniert und können somit auf die Gefahr von gewalttätigem Extremismus aufmerksam machen und Frauen in ihrer Umgebung stärken. Sie bilden ein ideales Frühwarnsystem, wenn ihr Söhne, Töchter oder Ehemänner den falschen Weg einschlagen.

Teilnehmerinnen:

Lily Zakiyah Munir ist Direktorin und Mitbegründerin des Center for Pesantren and Democracy Studies (CePDeS) und leitet SAVE Indonesien. Die Aktivistin organisierte SAVE Jugendcamps für mehrere hundert High School StudentInnen in Indonesien.

Arshi Saleem Hashmi ist Senior Research Analyst am Institute of Regional Studies in Islamabad und außerordentliche Professorin an der National Defense University (NGU) in Islamabad. Die Expertin für Religion und Politik in gewalttätigen Konflikten mit Schwerpunkt Südasien ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Mossarat Qadim ist Direktorin des PAIMAN Trust in Islamabad, eine Organisation, deren Ziel es ist, Frauen politisch und wirtschaftlich zu stärken, ihre (Aus)Bildungsmöglichkeiten zu verbessern und sie auf dem Gebiet von Konfliktlösung und Sicherheit zu trainieren.

Falaknaz Asfandyar ist eine Aktivistin aus dem Swat Tal. Ihr Mann, Asfandyar Amirzeb, ein prominenter Politiker der Region, wurde 2008 von den Taliban ermordet. Seither bemüht sich Falaknaz Asfandyar, auf die Misslage im Swat Tal aufmerksam zu machen und unterstützt Hilfsaktionen für Flüchtlinge.

Fahmia al Fotih ist SAVE Koordinatorin in Sana´a und freiberufliche Journalistin für die Yemen Times. Zuvor arbeitete Sie für die Organisationen USAID und UNIFEM. Fahmia al Fotih ist für SAVE für die Umsetzung aktueller Projekte im Yemen zuständig.

Fatima Al Zuhairi ist Direktorin der Rabi´a al-Adawiyya Schule in Sana´a. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die junge jemenitische Generation zu gesunden, gebildeten und weltoffenen Menschen zu erziehen.

Noor Baabad ist stellvertretende Ministerin für Soziales und Mitglied des Higher Council for Women. Die Aktivistin konzentriert sich auf die Umsetzung von Frauenrechten im Jemen, die Versöhnung von Nord- und Südjemen und versucht, dem Töten aus Rache im Land ein Ende zu setzen.

Archana Kapoor ist Gründerin der NGO SMART, eine Organisation, die mit Menschen im Norden Indiens arbeitet, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie ist Herausgeberin des politischen Magazins “Hardnews” und leitet SAVE India. Archana Kapoor hat soeben einen SAVE Workshop für Opfer der Terroranschläge vom 26. November 2008 in Mumbai organisiert

Robi Damelin ist Sprecherin des Parents Circle – Families Forum, eine Organisation, der mehr als 500 PalästinenserInnen und IsraelInnen angehören, die Familienangehörige verloren haben. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: den Weg der Versöhnung, um andere Familien davor zu schützen, Schmerz, Verlust und Trauer erleiden zu müssen. Robi Damelin spricht weltweit über ihre persönliche Geschichte, den Verlust ihres Sohnes durch einen Heckenschützen.

Asma Asfour war die erste Frau, die 2005 in die Gemeindevertretung von Sinjel in Ramallah gewählt wurde. Als Mitglied der lokalen Regierung setzt sie sich für Gleichberechtigung, mehr Frauen in der palästinensischen Politik und bessere Bildungsangebote ein.

Qoran Noor arbeitet mit UNDP und Islamic Relief als Genderbeauftragte und Menschenrechtsanwältin in Somalia. In den letzten fünf Jahren dehnte sie ihre Arbeit auf Kenia und andere afrikanische Länder aus und fokussiert auf Frauenrechte, Gesundheit und Gender.

Memnuna Zvizdic ist Direktorin von Žene Ženama, eine Organisation, die versucht, Brücken zwischen religiösen und ethnischen Gemeinschaften in Bosnien zu Bauen. Memnuna Zvizdic ist eine wichtige Stimme im Land und tritt für Demokratie, Menschenrechte, Sicherheit und Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

Trainerinnen

Anne Carr ist Expertin für für Dialog und Versöhnung. Sie leitet seit über 25 Jahren Storytelling Workshops in Nordirland und im Ausland. Anne Carr gründete die erste „integrated school“ in Nordirland, ein Bildungshaus für katholische und protestantische Kinder.

May de Silva ist Direktorin der Organisation “Women into Politics” in Belfast, eine NGO, die für mehr Frauen in Politik eintritt und Trainings veranstaltet, um mehr Frauen als Entscheidungsträgerinnen zu positionieren. In ihrer Funktion als Trainerin und Expertin für Empowerment und Strategic Training bereite sie Frauen in aller Welt auf ihre Partizipation im öffentlichen Leben vor.

Catherine McCartney ist Kommunikations- und Dialogexpertin in Nordirand, die in Workshops weltweit mit Frauen aus Grassroots Organisationen arbeitet, um sie ihren lokalen Bedürfnissen entsprechend zu trainieren.

Für weitere Informationen und Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter: office@frauen-ohne-grenze.org">office@frauen-ohne-grenze.org.

 
 

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